Einführung in Joomla!

Was ist, macht und kann Joomla?

Joomla (gesprochen "ʤuːm.lə" und nicht "Yohmla" oder "Yuhmla") ist ein Content-Management-System (CMS) auf Open-Source-Basis und dient der Erstellung von Webseiten. Open-Source heißt, es steht unter GNU Gerneral Public License. Jeder darf es frei verwenden und für alle Zwecke benutzen. Joomla wird von einer sehr ambitionierten Community ständig weiterentwickelt und verbessert. Daher kommen in regelmäßigen Abständen Updates raus. Darunter können auch Sicherheitsupdates sein, die man nicht vernachlässigen sollte.

Joomla hat seine Ursprünge im Open-Source-Projekt namens Mambo und ist mittlerweile sehr mächtig geworden. Es reiht sich neben Typo3, Wordpress und Drupal ein in die bekanntesten und meistverwendeten CSM. Wer sich für welches CSM letztendlich entscheidet, ist reine Geschmackssache. Hier folgt eine persönliche Einschätzung: Tyop3 ist für Laien und Neueinsteiger schwierig zu verstehen. Es ist sehr technisch und äußerst umfangreich, bietet einem aber genau deswegen nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Wordpress ist ursprünglich eine Blog-Software gewesen – und ist es eigentlich immer noch. Vielen Webseiten sieht man an, dass sie auf Wordpress basieren. Die Bedienung ist kinderleicht, was aber auch zur Folge hat, dass individuelle Anpassungen, die über die Extensions hinausgehen, zwar nicht unmöglich aber eingeschränkt sind. Zudem wuchs das Projekt recht rasch, der Code war überladen, was die Performance beeinträchtige. Joomla nimmt da eine Mittelstellung ein. Die Bedienung ist nach einer akzeptablen Einarbeitungszeit einfach und alle, die ihr Projekt „auf die Spitze“ treiben wollen, können das tun. Individuelle Anpassungen sind ohne weiteres möglich, ohne dass man Gefahr läuft, die Seite zu schrotten. Joomla eignet sich daher für Einsteiger gleichermaßen, wie für Entwickler oder Agenturen, die professionelle Webseiten erstellen möchten.

Genereller Aufbau von Joomla

Frontend und Backend

039 Admin Bereich Joomla Login Maske kleinJoomla unterteilt sich in zwei Bereiche: in das Backend und das Frontend. Frontend und Backend sind mittlerweile eingedeutschte Wörter, für die es gar keine richtige Übersetzung gibt. Sinngemäß könnte man Frontend mit Vorderseite und Backend mit Rück- oder Hinterseite übersetzen. Man kann es sich wie ein Laden vorstellen: Das Frontend ist das Schaufenster, die eigentliche Webseite, die für jedermann sichtbar ist. Hier schlendern Kunden vorbei und werfen einen Blick hinein. Dies ist für jedermann möglich, der vorbeigeht – ohne Zugangsberechtigung. Ist das, was sie sehen, interessant, betreten sie vielleicht den Laden, um sich näher zu informieren. Hier entscheidet der Inhaber, wen er reinlässt und wen nicht (Nutzeranmeldung). Das Backend ist sozusagen der Hintereingang für den Inhaber oder weitere Vertrauenspersonen, die über einen gesonderten Zugang den Laden betreten und diesen einrichten können. Er hat Administratorrechte und entscheidet, was für wen zu sehen ist. Der Zugang zum Backend ist natürlich nicht für jedermann gedacht und ist deshalb in der Regel vom Frontend aus nicht sichtbar und zudem passwortgeschützt. Das Backend ist erreichbar über http://abc.de/administrator.

Inhalte und Seite werden im Backend erstellt, verwaltet und gepflegt. Hier finden sich grundlegende Funktionen und Anwendungen, die die Sicherheit und Stabilität der Seite gewährleisten. Es ist deswegen umso wichtiger, den Administrationsbereich mindestens mit einem starken Passwort und einem individuellen Benutzernamen zu schützen.

Nichts geht ohne Templates

Das Layout und Design einer Seite wird durch Templates gesteuert. Ein Template ist vergleichbar mit einer Dokumentenvorlage, in welcher Schriftart, -farbe, -größe, Zeilenabstände, Überschriften usw. global festgelegt werden und für ein einheitliches Aussehen sorgen. Die Templates bei Joomla sind noch umfangreicher: Neben der Darstellung der Inhalte wird auch die Anordnung dieser Inhalte geregelt. Der Vorteil von Templates liegt auf der Hand. Änderungen müssen nur einmal im Template festgelegt werden und wirken sich auf die komplette Seite aus. Im Joomla-Paket sind mehrere Templates bereits vorinstalliert. Es gibt aber auch im Netz einige gute Quellen für kostenfreie und kostenpflichtige Templates. Wo die Templates zu finden sind und wie man mit ihnen umgeht, wird in einem späteren Abschnitt beschrieben.

Module, Plugins und Komponenten

Während ein Template in erster Linie auf das Design der Inhalte hin abzielt, organisieren Module, Plugins und Komponenten die Inhalte. Module sind feste Bestandteile von Templates. Jede Seite ist modular aufgebaut. Module, Plugins und Komponenten kann man auch als kleine Hilfserweiterungen verstehen, die einfache bis komplexe Aufgaben übernehmen können. Externe Erweiterungen sind entweder als Modul, Plugin oder Komponente installierbar. Dadurch wird Joomla erst richtig flexibel.

Zum Verständnis: Wenn ein Logo angezeigt wird oder ein Menü, wird das in Modulen geregelt, die ihren festen Platz im Template haben. Ebenso ist die Login-Maske ein Modul, ein Inhaltsbereich oder eine Box rechts auf der Seite, in der die neuesten Beiträge angezeigt werden sollen.

Plugins sind kleine Hilfsprogramme, die Aufgaben übernehmen, sinnvolle Buttons einblenden oder im Hintergrund Prüfprozesse durchführen. Deren Ergebnisse können wiederum in Modulen angezeigt werden. Plugins sind zum Beispiel Inhaltsbewertungen (Anzeige von Sternchen über einem Artikel), eine Schlagwortsuche auf der Seite oder die Captcha-Prüfung vor der Absendung eines Kommentars.

Komponenten sind in der Regel schon komplexere Anwendungen. Komponenten erzeugen auch immer einen Menülink im Administrationsbereich im Menü „Komponenten“. Eine Komponente, die von Haus aus bei der Installation dabei ist, ist die Umleitungskomponente, mit der 404-Fehlermeldungen abgefangen werden können.

Um es einfach zu erklären: Das CMS Joomla ist das Auto, das Template bestimmt Farbe und Modell, die Form wird durch Module bestimmt (vielleicht vergleichbar mit den verschiedenen Karosserieteilen), Plugins und Komponenten sind die Innenausstattung.

Alles klar? Dann geht's weiter mit der Anleitung für die Installation.

 

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